Busco la manera de sacarte de las costumbres Culinarias de tu País. Quiero que conozcas otras Culturas sin el interés de alejarte de Costumbres Tradicionales,Te Presento la Cocina Alemana!
Wer drin ist, ist drin. Wer hinein will, zahlt bis zu 100 Euro. Weil der Kampf um einen Platz im Bierzelt bei kühler Witterung besonders hart ist, breitet sich auf dem weltgrößten Volksfest eine besondere Form der "Spezl"-Wirtschaft aus: Bestechung von Kellnern und Türstehern.
Sie kommen aus aller Welt und sie wollen auf jeden Fall hinein: Viele Besucher des Münchner Oktoberfests greifen tief in den Geldbeutel, um in den Bierzelten dabei zu sein. Immer wieder fallen Gäste auf Betrüger herein, um einen der begehrten Tische zu ergattern. Dieses Jahr zahlte ein Ehepaar aus den USA 8000 Euro für vermeintliche Plätze im Zelt. Reservierungen werden meistbietend im Internet versteigert, zurzeit sind für das letzte Wiesn-Wochenende Tische für mehrere hundert Euro geboten. Manche geschlossene Türe am überfüllten Zelt öffnet sich auch gegen eine kleine Aufmerksamkeit für den Ordner.
Die »Wiesn« ist zu beziehungsweise am Ende, wie so mancher Besucher nach Maß Nummer sechs, sieben oder zwölf. Nach Abschluss des weltweit bekanntesten Biergelages (und zur Vorbereitung auf das nächste) haben wir hoch interessante Tools und Gadgets rund um das Oktoberfest zusammengetragen. Pack ma’s, Buam!
Einmal Oktoberfest, immer Oktoberfest. Wer nach diesem Event seine Bier- beziehungsweise Mitsing-Laune konservieren möchte, greift zum »Singenden Krugdeckel [1]«. Der trällert ein fröhliches »Ein Prosit der Gemütlichkeit«, wenn er angehoben wird. So wird jeder Schluck zum Genuss, zumindest mit bayerischem Bier. Kostenpunkt: 10 Euro
Laut Bayerns Ex-Ministerpräsidenten Günther Beckstein ist es kein Problem, in sechs bis sieben Stunden zwei Maß Bier zu trinken und anschließend mit dem Auto nach Hause zu fahren.
Nun, bei zwei Maß in sechs Stunden ergäbe das bei mir (188 cm, 79 Kilogramm, männlich) laut Oktoberfest-Promilletest [2] 0,75 Promille (»Da sind Sie ja bestimmt ganz lustig drauf«). Schade, das sind 0,25 über der zulässigen Grenze. Ob wohl Herr Beckstein jetzt, da er Privatier ist, für einen Feldversuch in Sachen »Kampftrinken für Autofahrer« zur Verfügung steht?
Ein »Gadget« der besonderen Art hat der Playboy [3] vorgestellt: Miss Oktoberfest 2008 [4]. Die 19-jährige Münchnerin Alena Gerber hat in der Tat einiges zu bieten (ich sage nur: 91 – 60 – 89). Damit macht sie erst recht im Dirndl »bella figura« - nicht zur Freude der italienischen Wiesn-Fans.
Das Oktoberfest schlägt Wellen, denen sich selbst die internationale Gamer-Gemeinde – sonst eher weniger für ausschweifende Feiern in der Öffentlichkeit bekannt - nicht entziehen kann. So wartet etwa das Online-Rollenspiel World of Warcraft [5] während der Wiesn-Zeit mit einem virtuell weltweiten »Braufest [6]« auf, auf dem sich Menschen, Zwerge, Oger und Co treffen – und natürlich auch prügeln – können.
Und auch im Online-Comic-Shooter Team Fortress 2 hat das Oktoberfest Einzug gehalten: Ist ein Teammitglied verletzt, bleibt nur eine Hoffnung: dass möglichst bald der Heilung versprechende »Oktoberfest«-Schlachtruf des Mediziners in der Nähe ertönt. Vielleicht wäre das ja zur Wiesenzeit auch mal ein guter Ersatz für die nervigen Sirenen der Ordnungskräfte?
Auf der Wiesn gilt: Frauen schaffen eine Maß pro Stunde, Männer zwei, Briten, Australier und Russen vier bis fünf. Doch es gibt auch bedauernswerte Geschöpfe, die deutlich hinter diesen Durchschnittswerten zurückbleiben.
Die Folge: Das Bier steht ab, und die fehlende Schaumkrone entlarvt die/den Betreffende(n) zudem als Weichei. Abhilfe schafft der batteriebetriebene Bierschaumschläger [7] für 6,50 Euro. Schnell in die Maß hinein tunken, das Bier oder besser gesagt das »Noagerl« aufschäumen, und schon sieht das Ganze nicht mehr ganz so schlimm aus.
Tradition hin, Dirndl her: Natürlich ist das Handy ein absolutes Muss, wenn es aufs Oktoberfest geht – auch für »Sie«. Nur wohin mit dem guten Teil? In langen Pre-Oktoberfest-Arbeitssitzungen haben Gäste des Lokals »Lenbach« in München eine im wahrsten Sinne des Wortes tragfähige Lösung entwickelt: das Petti Bond [8] (rund 16 Euro).
Das Strumpfband mit Handy-Täschchen wird dezent unter dem Dirndl getragen. Wer weiß, vielleicht ist der eine oder andere Juchezer (Freudenschrei) einer Petti-Bond-Trägerin auf dem Oktoberfest weniger auf den Biergenuss zurückzuführen, sondern darauf, dass sie ihr Mobiltelefon auf Vibrationsalarm umgestellt hat …
Auch der Promillerechner kann es nicht verhindern, dass die/der eine oder andere ein wenig zu viel pichelt. Macht nichts! Münchner (und Italiener, Japaner, Amerikaner, Australier, Neuseeländer, Chinesen …) sind tolerante Menschen.
»Bierleichen« werden als unvermeidliche Kollateralschäden des Oktoberfests akzeptiert und dürfen in Ruhe vor Ort ihren Rausch ausschlafen. Das belegen die Aufnahmen der Kollegen vom SZ-Magazin [9] der Süddeutschen Zeitung [10]. Hier ihre Kollektion der schönsten Bierleichen des Oktoberfests 2008 [11].
Bei manchen der Bierleichen kann man jedoch, selbst durch die eigene rosa Bierbrille, keinerlei Grazie mehr entdecken. Für diese Kandidatinnen und Kandidaten gibt es nur noch eines: Ab nach Hause.
Doch während bei den »angeheiterten« Kandidaten meist die Frage auftritt, ob sie noch nach Hause fahren können und dürfen (um sich dann auf Beckstein berufend doch noch hinters Steuer zu setzen), fragen sich die wirklich trinkfreudigen irgendwann eher: »Wo wohne ich denn eigentlich?«
An diesem Punkt kann man nur noch hoffen, sein Garmin Nüvi im Gepäck zu haben. Denn der Oktoberfest Guide 2008 [12] beinhaltet Garmin zufolge nahezu 300 Oktoberfest-Points und navigiert sie damit auch zu Fuß sicher hin und wieder zurück. Nur den Schlüssel müssen sie dort selber in Schloss bekommen…
Bei all dem Trubel und Rauschpotenzial ist natürlich auch die Frage gestattet, ob man nicht lieber gleich zu Hause bleiben sollte, um sich das Spektakel von dort aus anzusehen – das Internet macht´s möglich.
Auf der Seite Oktoberfest.tv [13] finden sich Bildergalerien, Wiesentipps und auch eine Übersicht der Webcams auf dem Oktoberfest.
Doch was macht man dann, wenn die ganze vorbei ist? Natürlich weiterfeiern. Ausgestattet vom Dirndl samt Handystrumpfband bis zum singenden Bierkrug fehlt eigentlich nur noch eines, um die Wiesn zu Hause in die Verlängerung gehen zu lassen: das passende Bier.
Doch auch das lässt sich ganz einfach beheben: Entweder, man klickt sich durch die virtuelle Bierverkostung [14], um sich den passenden Edelstoff auszusuchen, oder man macht sein Oktoberfestbier einfach selbst und kann es dafür das ganze Jahr über genießen und Wiesen feiern, bis endlich wieder Oktober ist (nächstes Jahr übrigens ab 19. September). Für diesen Zweck gibt ein Bierbrau-Set [15] für Einsteiger (rund 40 Euro).
[1] http://www.wiesn.com/product_info.php/-singing-mug-lid-/cPath/31/products_id/565?osCsid=32lldjmqaukjt8smnq67tq2947
[2] http://www.oktoberfest.de/de/13/content/promillerechner/
[3] http://www.playboy.de/
[4] http://www.playboy.de/playmate/deutsch/miss_oktober_2008_alena_gerber
[5] http://www.worldofwarcraft.com/index.xml
[6] http://www.wow-europe.com/de/info/basics/events/brewfest/index.html
[7] http://www.wiesn.com/product_info.php/-bayerischer-schaumschlaeger-/cPath/32/products_id/92
[8] http://www.lenbach.de/html/navi.php?top=5
[9] http://www.sz-magazin.de/
[10] http://www.sueddeutsche.de/
[11] http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/26469
[12] http://www.garmin.com/garmin/cms/site/de/intro/poi
[13] http://www.oktoberfest-tv.de/
[14] http://www.biershop-bayern.de/epages/61426821.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61426821/Categories/Bierverkostung
[15] http://www.shoppingwunder.de/neu-im-shop/bierbrau-set-einsteiger.html